Jemand wird für eine Midi-Job eingestellt und verdient eher schlecht, erwirtschaftet aber für den Privatunternehmer Gewinn und der Staat fängt die Lücke auf die fürs Überleben notwendig ist. Aber Qualifikationen oder ähnliches wird der Arbeiter bestimmt nicht in seinem Midi-Job erlangen.
Es bringt nichts Menschen einfach nur in "Arbeit" zu bekommen wenn Sie da niemals weiter kommen und gleichzeitig so wenig verdienen das sie davon immer noch nicht leben können. Wir brauchen vernünftige Ausbildungsprogramme die echte Chancen und Integration in den Arbeitsmarkt bieten. Nicht einfach nur "Hauptsache raus aus der Statistik".
Weil so wie das bisher läuft ist das einfach nur eine verdeckte Subvention für den Billiglohnsektor.
Der Staat verliert verfügbare Steuermittel,der Arbeiter verliert Zeit und Chancen auf eine echte unabhängige Zukunft und der einzige der gewinnt ist der Arbeitgeber des Midi-Jobs.
Ich bin aus Niedersachsen nach MeckVorp und hier in die Linke eingetreten. Zugegeben das war jetzt nicht von Anfang an meine Intention aber es trotzdem so passiert.
Man merkt sehr schnell wie spürbar das DDR-Trauma hier noch ist und wie unsicher viele mit ihrer eigenen Vergangenheit sind. Eine ältere Dame meinte mir versichern zu müssen das es in der DDR fließend Wasser und Strom gab. Etwas was ich nie bezweifelt hatte aber Sie dennoch notwendig fand zu erwähnen. Finde ich im Nachhinein irgendwie traurig .__.
Die einzigen Witze die ich über "Ostdeutsche" seit Jahren gehört haben gingen darum wie viele Rassisten hier im osten Deutschlands leben und das ist weniger ein Witz über Ostdeutsche/(Ehm.)DDR-Bürger als über Rassisten die in Ostdeutschland leben. 😅
Ich verstehe den Ansatz das man mit den begrenzten Ressourcen nicht als Auffangbecken der EU dienen kann und möchte aber es ist nicht so das wir keinerlei Kapazitäten haben könnten.
Im Prinzip befindet Deutschland sich ja in einer Notlage. Es fehlen Unmengen an Arbeitskräften und gleichzeitig haben wir hier Menschen wo von viele arbeiten wollen aber es nicht dürfen oder können. Wäre die Lösung nicht einfach Aus- & Weiterbildung verfügbar und verpflichtend zu machen?
Das ist so wieder einer dieser Punkte der wieder diese Halbarschigkeit und fast schon schizophrenen Unentschlossenheit aufzeigt.
"Freizügigkeit erlauben aber so schlecht wie möglich umsetzen."
Und das sehe ich mittlerweile bei soooooooo vielen Dingen in Deutschland es ist wirklich frustrierend. .__.
Das war (nach dem üblichen" OMG WARUM VERBRENNEN WIR STEUERMITTEL FÜR SO EINEN SCHEIß, ICH KANN DAS ALLES NICHT MEHR!") auch mein erster Gedanke gewesen!
Also nur Mal so als Beispiel, SOWAS ist der Grund warum ich die SPD nicht mehr als linke Partei ansehe. Nicht die Ukraine oder der nahe Osten oder was auch immer.
Die Inlandspolitik der SPD zeigt mir wie sehr die scheinbar arme Menschen hasst und wie bereitwillig man diese als Opferlamm auspackt.
Jaaa das ist der Nerf den wir abbekommen haben .__.
Aber es ärgert mich trotzdem das die SPD den "Ruf" der Linken vergiftet. Es ist schwer zu erklären, vor allem älteren die noch eine bessere SPD kannten, das die SPD irgendwo nicht mehr die Interessen der Arbeiterklasse vertritt.
RoflmasterBigPimp, Oberstleutnant im Shitpost-Regiment "feddit-ost" meldet sich zum Dienst. 🫡