Wow. Thank you for sharing. What a thoughtful response!
If I ever feel the urge to write down all my hobbies and projects and rabbit hole topics I will. But currently that sounds like an absolute chore.
I replaced gaming with painting and building miniatures for TTRPGs. TTRPGs are my other life long hobby. I hope it stays. It's nice because I get to share the results to people without it being about me. They are just game pieces and people like them.
Gaming just stopped feeling rewarding one day. It felt pointless.
And yes. Once I know all the steps I have to take to the end I often lose interest. Figuring out the way often is most of the fun. Actually walking the way isn't always why I got interested. I think. It's really hard to grasp.
Sometimes I really hate the lack of control over my life.
But then it leads me to so many interesting places regularly. I just hope it never picks up something too destructive.
I can relate so much. My whole life has been dominated by hyper fixations.
I can't control them almost at all. Fighting them makes me depressed. If something remotely positive comes up I'll jump in. It's better than some of the more problematic ones.
Some last a few weeks, some lasted as long as 2 to 3 years. And everything in between. I have one hobby that lasted almost my whole life since childhood but a few years ago was replaced. Video games. Just don't interested anymore in my mid 30s from one day to the next. Been gaming since I'm 8.
Some fixations come and leave.
What helped me.
I stopped giving myself shit for quitting. Without the guilt I also found it easier to return to something.
endulge the positive and social ones. Like my chess one was fun, to play at local trounaments and such.
I got better but not by much at not overspending on every fixation. It's still a bit much but the trend is positive.
I realized I have a ridiculous amount of superficial knowledge and okay skills at various topics and activities. People initially believe in bulshitting but I can back it up so that kinda cool.
I try to enjoy the time in between rabbit holes now. It's tough, I used to feel aimless and sad and out of balance. But these days I try to embrace the calm before the storm.
Time between fixations is usually only a week or so max. All other time of my life is spend in hyper fixated mode. It is a bit tiring and it does control my life quite a bit. Makes life harder.
I don't know how to close the chapter. Usually interest in the topic just is gone from 100 to 0 over night without warning.
Ich gebe der Partei die seit der Wiedervereinigung mit Abstand in den meisten Regierungen war und die meisten Kanzler:innen stellte dennoch die Hauptschuld daran. Die Union.
Mein Kommentar zielte eher darauf ab, dass diese Entwicklung ja nicht überraschend kam. Man steuerte gemütlich und wissend drauf zu und nun klingt es, als wäre das alles der natürlichen Ordnung der Dinge geschuldet.
Oh man kann absolut auch die reichen Steuer heranziehen. Das ist ja auch Kern Forderung der Linken zum Beispiel.
Die Theorie von Angebot und Nachfrage kann in der Realität oft zeitweise ausgehebelt werden.
Wenn eine Nachfrage zum Beispiel nicht optional ist. Wie bei Arbeit. Oder auch Wohnungen. Die braucht es nunmal zum leben. Da kann man nicht aufhören nachzufragen und wenn die Preise steigen und Vermieter sitzen das dann zur Not einfach aus. Daher braucht es Regularien wie mietwucher gesetze usw.
Aber warum ich davon anfange ist, weil ich die Leute da abholen möchte, wo sie sind. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe glauben das eben so, weil es täglich in medien läuft. Fachkräfte Mängel usw.
Zum einen bin ich sicher die Arbeitgeber Seite übertreibt. Denn je höher der Mangel desto höher die Löhne. Wie du ja schon meintest.
Allerdings ist es eben ein Problem, wenn ich ins Krankenhaus muss und da ist keiner, der mir hilft. Davor haben die Leute Angst und da ist derzeit Migration ein weg. In Bildung investieren und Arbeitsbedingungen verbessern auch_ aber das ist so unfassbar weit aus dem diskurs gedrängt worden. Damit überzeugt man leider kaum mehr jemanden außer einfügen sehr jungen Menschen, die das Bildungssystem gerade erleben oder erlebt haben.
Es ging in meinem Kommentar ja auch Vorallem um Ansätze zur Diskussion und überzeugende Ideen.
Meistens sind die Leute wütend und enttäuscht und haben Angst. Sie wollen dass jemand hilft und zuhört.
Sie wurden dann mit einfachen Antworten in einer verletzlichen Situation auf die üblichen Feindbilder gehetzt.
Da mit komplexen Antworten zu kommen hilft nicht. Ich breche es dann runter auf die ersten einfachen Lösungsansätze.
Was wünscht du dir? Wenn es um Kosten, Hilfe bei Anträgen usw. geht, oder Schulden geht, verweise ich auf den sozialdienst oder den mietwucher Rechner der linken, auf den sovd, usw. Viele Leute haben die Ansicht der Sozialstaat sei böse und soll von der AfD abgeschafft werden. Der würde von Flüchtlingen ausnutzt.
Zu lernen, dass es einem genau diese sozialen Strukturen helfen können, war oft schon genug. Wie die linke machen das einfach so? Die helfen einem umsonst? Wie dir bezahlen das ua. Indem abgeordnete auf ihr hohes Gehalt verzichten? Das ist alles ganz vereinfacht aber funktioniert in erster Instanz ganz gut bisher.
Eine andere Thematik ist Ausländer Hass. Du wirst keinen hardcore nazi umdrehen. Aber manchmal kann man hinterfragen, wieso Ausländer ein Problem seien sollen.
Die meisten haben auch schon gehört, dass wir Einwanderer als Arbeiter brauchen. Oder das Wort Fachkräfte Mangel. Und dann bekommen sie das nicht zusammen. Da habe ich schon Erfolg gehabt zu schauen, welche Gründe das hat. Wieso brauchen wir die? Wieso bekommen deutsche wenig Kinder? Was könnte man tun damit das besser wird? Man kommt so schnell auf soziale Fragen.
Insgesamt ist es aber wichtiger, dass man zuhört und einfach versucht zu helfen. Dabei aber die ganzen nazi narrative hinterfragt. Mit Fragen. Nicht mit Antworten drauf ein kloppen. Nicht angreifen. Langsam durch fragen das Fundament erodieren. Wenn man genug Fragen auslöst, dann kommen die irgendwann wirklich auf der Suche nach Antworten zu dir. Oder finden im Internet neue bubbles. Ein paar mal haben AfDler auch angefangen die Fragen aus unseren Gesprächen in ihren Gruppen zu stellen. Die wurden dann angegriffen und rausgeworfen. Das lässt einen dann natürlich zweifeln.
Es ist aber fast immer ein langer Prozess. Und es klappt auch deutlich seltener als dass es nicht klappt. Aber jeder Zweifel hilft und wer weiß. Vielleicht finden die Leute in ein paar Jahren ihren Weg. Oder nie aber ich versuche es weiter.
Mir wurde der unwiderruflich ins Gehirn maltretiert.