Das war in vielerlei Hinsicht ein anstrengender Artikel. Ich kann nur hoffen, dass der als satirisches Kunstprojekt gedacht war, denn kein ernst gemeinter Artikel, auch kein Meinungsartikel mit distanzierendem Disclaimer am Ende, sollte verbale Verzögerungen wie “äh” oder “also ich meine” verwenden.
Aber zur These: das Jugendwort ist interessant, weil sich durch die ständig ersetzte Jugend (sagen wir mal 14-20 als Kernjahre) und die sich rapid ändernde Jugendkultur auch die Sprache ähnlich rapide ändert. Kein Jugendlicher im Jahre 2026 verwendet “Smombie”, “fly sein” oder “I bims”, die respektiven Gewinner aus 2015, 2016 und 2017. Selbst smash, der Gewinner aus 2022, wird kaum noch verwendet.
Und da stellt sich mir die Frage: ändert sich der Slang der Älteren auch nur ansatzweise so schnell? Würde uns Omi erklären, dass “ach du liebes Lottchen” voll 2017 ist und heute alle Rentner mit Selbstachtung “Holla die Waldfee” sagen oder wäre der unangefochtene Gewinner für 20 Jahre “alter Verwalter”?
Sprache verändert sich, ja, aber gleichzeitig gleicht sich unser Wortschatz an unsere Umgebung und Erlebnisse an. Jugendworte ändern sich aus oben genannten Gründen, aber der Wortschatz der Alten hat sich größtenteils entwickelt über jahrzehntelangen Einfluss, da macht ein Jahr mehr oder weniger nicht viel aus.
Das ist es, absolut.
Ich mein, eine Rundschau aus alten Dialektwörtern die es sich auszahlen würde zu “retten”, ja warum nicht? Aber das hẗte definitiv nicht die Geschwindigkeit und Novelty eines Jugendwortes.
Wie du gesagt hast, das Jugendwort lebt von “ständig neu”. Alle jenseits der Jugend leben langsamer.
Das ist auch der Grund, warum z.B. Popmusik oder Popkultur im Allgemeinen auf Kinder und Jugend abzielt. Meine Playlist und die Franchises, die ich mag, die sind seit gut 20 Jahren zum Großteil konstant. Hin und wieder kommt mal was Neues dazu, aber Pokemon Gen 1 finde ich immer noch toll und wenn ich meine alte Playlist höre, dann kommen da kommt wohlige Nostalgie auf. Wen man mit 15 an Board hat, den behält man als Fan, oft dessen Leben lang.
Man hat eben seine formativen Jahre, und wenn die vorbei sind, dann ändert man sich bedeutend langsamer.
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Der Text trifft wirklich nicht meinen Geschmack, aber dass da dieser disclaimer drunter muss? Autsch.
Minus tausend aura für das Vorwort!
Das crazy!
Schere?
69 > Schere
Das steht ja unter allen Meinungsbeiträgen von denen und ist nicht speziell für diesen Artikel
Hab ich vermutet. Ich finds einfach bitter, dass das anscheinend so ausführlich erklärt werden muss.
Ich hatte mir schon überlegt, ob ich in den Titel noch [Kommentar] schreiben soll.

Okay, Boomer - bin ich nicht, dafür bin ich haarscharf drei Jahre zu jung.
Keine Angst, Boomer sein ist heutzutage auch eher Einstellung. Wir wollen ja nicht diskriminieren.
Ich Bewerte den Artikel mit soo… 6 bis 7.
Das ist ja gerade der Gag dran: Es gibt kein Altenwort, weil alte Leute in solchen Dingen eher unkreativ sind. Die Opis im Pflegeheim erfinden selten neue Wörter für Grünkohl. Das ist ja genau das, woran unsere alternde Gesellschaft gerade krankt, dass irgendwie dieser jugendliche Schöpfungsdrang verloren geht oder durch eine riesige alte Mehrheit unterdrückt wird.
Ist halt naturgegeben. Man muss sich im Leben erst finden. Hat man sich gefunden ändert sich üblicherweise nicht mehr jedes Jahr alles grundlegend.
Als Jugendlicher hört man ständig neue Dinge, und jedes neue Argument ändert die eigene Meinung.
Ab einem gewissen Alter hat man vieles schon gehört. Man weiß wer man ist und was man will, man kennt seine Argumente. Da wird es halt rapide weniger, dass sich Sachen grundlegend ändern.
Aber ja, das Problem ist durchaus, dass durch das Umkehren der Bevölkerungspyramide die Alten nicht mehr hinten raus rutschen, sondern die Pensionisten dauerhaft den Ton angeben.
Der Autor ist zu spät dran. Gibt es schon: https://feddit.org/post/30828605
Null rizz
Ist das noch Kommentar oder schon Glosse?









