Die deutschen Flughäfen rechnen bei anhaltend hohen Kerosinpreisen im Sommer mit Flugstreichungen, die Millionen Passagiere betreffen könnten. Im schlimmsten Fall drohe an manchen Flughäfen “ein Kapazitätseinbruch von zehn Prozent”, sagte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), der Welt am Sonntag. “Hochgerechnet auf alle Flughäfen wären 20 Millionen Fluggäste betroffen”, betonte er.
“Es ist zu befürchten, dass vor allem bei Low-Cost-Airlines und touristisch weniger bedeutsamen Destinationen weitere Flüge gestrichen werden” […]



Wenn das Kerosin Mitte Juni knapp wird - was seit längerem bekannt ist, auch EON-Reiche - dann wird Triage gemacht. Logistik- und Langstreckenbusinessflieger zuerst, Pauschalferienflieger danach und Billigflieger zuletzt. Für letztere ist dann kein Sprit mehr da.
Meinst du dass unsere Regierung sowas umsetzen würde?
Ich denke nicht. Die Airline müssen selbst schauen ob sie Kerosin bekommen. Das wird einfach einen Preiskampf geben.
Durch die Coronamassnahmen habe ich gelernt, wie wichtig Logistik für die Gesellschaft ist. Klingt blöd, aber ohne Güter und Lebensmittel ist eben schnell ein Aufstand da.
Ferien ist des Deutschen liebstes Kind. Daher denke ich, es wird offiziell nicht geregelt und heimlich/ indirekt Logistik bevorzugt. Wir werden es sehen.