In der Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht meldet sich die Spitze der bayerischen Grünen-Landtagsfraktion mit einem eigenen Vorschlag zu Wort: Fraktionschefin Katharina Schulze und der innenpolitische Sprecher Florian Siekmann sprechen sich für einen verpflichtenden »Freiheitsdienst« für alle aus:
Alle Frauen und Männer sollen irgendwann zwischen 18 und 67 Jahren sechs Monate Dienst tun – entweder Wehrdienst, Dienst im Bevölkerungsschutz, bei Feuerwehr oder Hilfsorganisationen oder sechs Monate Gesellschaftsdienst. Schon abgeleistete Dienste oder bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten sollen angerechnet werden.
»Was kannst du für dein Land tun?«
»Es ist an der Zeit, die Frage zu stellen: Was kannst du für dein Land tun?«, sagte Schulze der Deutschen Presse-Agentur. Die Bedrohungen nähmen zu.
»Damit wir als Gesellschaft robuster werden, unsere Freiheit verteidigen und das Miteinander stärken, braucht es uns alle. Der Freiheitsdienst ist ein Gemeinschaftsprojekt für Deutschland von allen für alle. Durch den Freiheitsdienst verbinden wir Generationen und Milieus, stärken unsere Gesellschaft und verteidigen, was uns wichtig ist.«
Deutschland könnte vielleicht mehr tun um diese Menschen zu retten, aber es fahren keine deutschen Schiffe vor der Küste herum und versenken Flüchtlingsboote.
Du lenkst hier von den eigentlichen Tätern ab. Diese Menschen steigen erstens selbstständig in die Boote, getrieben aus Angst vor Krieg und Verfolgung. Bis dahin ist Deutschland noch gar nicht involviert. Trotzdem nimmt Deutschland diese völlig Fremden Menschen auf und hilft ihnen. Wer hier Menschenrechte mit Füßen tritt, sind die Regime in Afrika und dem nahen Osten, die diese Menschen zur Flucht treiben.
Und in den Lagern bekommen diese Menschen ein Dach übern Kopf und erste Hilfe. Man könnte diese Menschen natürlich auch ohne Schutz und Essen da stehen lassen, ein paar Häuser für die herzuzaubern ist jedenfalls keine Option.
Tatsächlich unterstützen rund 160 Polizisten und 2 Boote Frontex in Griechenland. Die deutschen Boote waren direkt an Pushbacks und Menschenrechtsverletzungen beteiligt.
https://www.proasyl.de/news/beteiligung-von-frontex-und-deutschen-einsatzkraeften-an-pushbacks-muss-konsequenzen-haben/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Rüstungsexport
Und von uns dabei unterstützt werden, damit uns Marokko und Co. Flüchtlinge von Hals halten
https://www.dw.com/de/marokko-als-türsteher-der-eu-mit-eigeninteressen/a-68056253
https://www.proasyl.de/news/libyen-ich-moechte-die-welt-daran-erinnern-dass-wir-menschen-sind/
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/von-der-leyen-tuerkei-syrien-100.html#%3A~%3Atext=EU%252DKommissionspräsidentin%2520Ursula%2520von%2520der%2CRecep%2520Tayyip%2520Erdogan%2520in%2520Ankara.
Ähm, darf ich dich mit Frontex bekannt machen?
Wer sorgt denn für die Bedingungen in der imperialen Peripherie durch Ausbeutung, Waffenlieferungen und enablement des US-Militärs (+ plus eigene Machtprojektion)?
least (neo-)colonialist/imperialist lib